über mich

Viola Ebbighausen

 

Herzlich willkommen!

Vor fast 3 Jahrzehnten fing alles an – mit einem 7-Tage-Vipassana-Schweigeretreat bei einer ehemals buddhistischen Nonne in Südfrankreich.

Seitdem ist viel passiert: Ausbildung, Studium, Ehe, 3 Kinder, Management-tätigkeit, einige Lebenskrisen und seit 2015 die Arbeit als MBSR- und Achtsamkeitslehrerin. Neben tibetischem Buddhismus gab es auch längere Phasen der Zen-Praxis sowie Kurse und Vorträge verschiedener Lehrender unterschiedlicher Schulen.

Mein tiefstes Interesse, die eigene Praxis und ihre Wurzeln liegen jedoch im frühen Buddhismus (Theravada). Mehrmals im Jahr ziehe ich mich für längere Schweigeretreats in buddhistische Zentren oder Klöster zurück. Zweimal wöchentlich praktiziere ich in Übungs- und Lehrgruppen eines buddhistischen Mönches. Im Alltag sind Meditation und das Studium der buddhistischen Lehren eine zentrale und lebenswichtige Ausrichtung. Auf dieser Basis vermittle ich mit Verständnis & Humor die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis an Menschen, die Meditation lernen, mehr Zufriedenheit erleben, sich von einem Schicksalsschlag erholen oder für schwierige Zeiten vorbeugen möchten.

inneren Frieden finden

MBSR gründet auf der Achtsamkeitspraxis – dem Herz der buddhistischen Meditation. Dies ist vielen Teilnehmenden garnicht bekannt. Das hat gute Gründe: MBSR wurde erfunden, um die heilsamen Qualitäten der Meditation auch Menschen zugute kommen zu lassen, die sich garnicht oder anders religiös bekennen. In meine Arbeit fließt diese wichtige Basis ein. Ohne die Weisheit, das Mitgefühl und die ethischen Grundlagen, welche zentrale Bestandteile der buddhistischen Praxis sind, läuft das „Stressbewältigungsprogramm“ Gefahr, als eine weitere Selbstoptimierungsmaßnahme fehlinterpretiert werden.

 

Einzeltraining oder Gruppe

Die MBSR-Gruppen sind klein und die Einzelnen bleiben im Blick. Es ist immer wieder Gelegenheit für Rückmeldung, Fragen, Wünsche. Das MBSR-Einzelsetting bietet sich für verschiedene Menschen besonders an (auch als Ergänzung zum Gruppenkurs). Dabei berücksichtige ich die persönliche Situation, Voraussetzungen und Bedürfnisse. Die Übungen können individuell variiert und angepasst werden.

Auf diese Weise Menschen begleiten zu dürfen, empfinde ich als ein großes Geschenk.

Du bist willkommen

genau so wie Du schon bist!

Beruflicher Werdegang:

Verheiratet, Mutter dreier Schulkinder

Lebenslauf – Kurzfassung

Als 18-jährige Abiturientin Umzug nach Berlin: Arbeit im heilpädagogischen Kinderheim, in Vollkorn-Bäckereien und im U-Bahnhof-Kiosk. Ausbildung zur Körperpsychotherapeutin (Skan nach W. Reich und Gestalttherapie nach F. Perls) mit längerem Schweige-Retreat (1994 bei Sylvia Wetzel) – das eine lebensverändernde Erfahrung und Beginn der bis heute andauernden Meditationspraxis war.

Es folgten Studium, Familiengründung und 7 Jahre im Management eines internationalen Investmentunternehmens. Umsiedlung nach Süddeutschland. Seitdem gilt das Hauptinteresse der Achtsamkeits-/Meditationspraxis, sowie der buddhistischen Lehre und deren Integration in den Alltag einer fünfköpfigen Familie. Seit 2015 Achtsamkeits-/MBSR-Gruppen und Einzeltherapie sowie -Wochenenden und -Retreats in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Langfassung

Als Kind schlenderte ich gern frühmorgens am Bach entlang, der sich hinter unserem Haus durch Felder und Wiesen schlängelte. Diese stille Zeit in der Natur gab mir Kraft. Noch heute liebe ich Wanderungen, Schwimmen in Flüssen und Seen, stilles Sitzen am Wasser oder im Wald – z.B. im Waldkloster oder bei Lörrach.

Mit 18 verließ ich das Elternhaus auf der Suche nach Glück im noch ummauerten Berlin – und landete in einer tiefen Lebenskrise. Diese brachte mich zur Körperpsychotherapie in Verbindung mit Achtsamkeitsmeditation. Nach einigen Jahren entschied ich mich selbst für die Ausbildung, zu der ein 7-tägiges Schweigeretreat (mit Sylvia Wetzel) gehörte. Das führte zu einer Neuausrichtung und zum Beginn regelmäßiger Meditation. Studium, Heirat, erstes Kind, Managementtätigkeit, Beginn einer Karriere und Umzug in den Süden Deutschlands folgten innerhalb der nächsten 2 Jahrzehnte. Nach einer größeren Krise widme ich mich nun ganz meinem Herzensanliegen: Der buddhistischen* Meditations- und Achtsamkeitspraxis. Bei einem Kurs für Eltern begegnete mir 2012 eine meiner wichtigsten Lehrerinnen, Katharina Martin, die auch maßgeblich an der Entwicklung der Achtsamkeits-Ausbildungen (Arbor) beteiligt war. Diese Ausbildungen (Achtsamkeit und MBSR) absolvierte ich in den darauffolgenden Jahren.

*Theravada

Meditation, die Übung der Achtsamkeit & heilsame Ausrichtung sind essentielle Bestandteile meines Lebens. Mehrmals jährlich zieht es mich in die Stille längerer Schweigeretreats, nahezu täglich in die Stille des Waldes oder die Berge. Dieser Rückzug, die Meditation und Auseinandersetzung mit der Lehre des Buddha sind zentral. Das alltägliche Leben ist in diese Praxis integriert.

Raum für neue Erfahrungen

In den Einzel- und Gruppenangeboten finden die Teilnehmenden einen offenen und annehmenden Raum für neue Erfahrungen. Im Körper präsent zu sein ist zentraler Aspekt der Übung. Diese Präsenz fördert Resilienz und Vertrauen. Wir lernen, uns selbst Stück für Stück mit einer freundlicheren, geduldigeren Haltung zu begegnen. Daneben entwickeln wir ein erfahrungsbezogenes Verstehen der Ursachen von Leid. Beides sind wichtige Voraussetzungen auf dem Weg zu einem erfüllten Leben.

Wichtigste LehrerInnen: Bhante Pasanna, Katharina Martin, Christiane Wolf, Fred von Allmen

 

Weitere LehrerInnen: Sylvia Wetzel, Lienhard Valentin, Stefan Machka, Dörte Westphal, Rainer Künzi, Marie Mannschatz, Chris Germer, Saki Santorelli, Jon Kabat-Zinn, Herbert Bohr, Konrad Hoch †

Mitglied im:

MBSR-MBCT-Verband Deutschland
MBSR-Verband Schweiz
VfP-Verband f. Psychotherapie

Die Silas sowie die ethischen Richtlinien des MBSR-Verbandes sind Grundlage meiner Arbeit.