Über mich

Vor fast 3 Jahrzehnten begann meine Meditationspraxis – mit einem 7-Tage-Vipassana-Schweigeretreat bei einer ehemaligen buddhistischen Nonne (Sylvia Wetzel) in Südfrankreich.

Seitdem ist viel passiert: Ausbildung, Studium, Managementtätigkeit, 2 Lebenskrisen, seit 2015 die Arbeit als MBSR- und Achtsamkeitslehrerin, seit 2024 als Yoga-Lehrerin.
Mein tiefstes Interesse, Studium und eigene Praxis liegen im frühen Buddhismus (Theravada).

Mehrmals im Jahr längere Schweigeretreats, wöchentliche Praxis in der Sangha (Meditation und Lehrreden-Besprechungen). Die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis an Menschen zu vermitteln, die Meditation erlernen und bewusster, mitfühlender und präsenter leben möchten, ist mein Anliegen.

Mein größter Wunsch dabei: Dass Jede und Jeder wichtige Erkenntnisse über sich und das Leben gewinnt und ganz praktische Möglichkeiten, aus den alltäglichen Verstrickungen aufzuwachen.

Inneren Frieden finden – mit dem ganzen Schlamassel

MBSR gründet auf der Achtsamkeitspraxis – das Herz der buddhistischen Meditation – und wurde erfunden, um die heilsamen Qualitäten der Meditation allen Menschen unabhängig von ihrer religiösen oder weltanschaulichen Ausrichtung zugute kommen zu lassen.

Ohne die Weisheit, das Mitgefühl und die ethischen Grundlagen, welche zentrale Bestandteile der buddhistischen Praxis sind, läuft das „Stressbewältigungs-Programm“ jedoch Gefahr, als Selbstoptimierungsmaßnahme fehlinterpretiert zu werden. Um Missverständisse aufzusprüren und konkrete Ansätze aufzuzeigen, wie die Praxis wirklich befreiend im eigenen Leben wirksam wird, biete ich MBSR ab 2026 ausschließlich im Einzelsetting an.

Die Silas (buddhistische Übungsregeln) sowie die ethischen Richtlinien des MBSR- und Yoga-Verbandes sind Grundlage meiner Arbeit.

Du bist willkommen – so wie du bist!


Ausbildung & Werdegang

Wie es begann… (ausführlichere Version)

Als Kind wanderte ich oft in der Stille des frühen Morgens am Bach entlang, der sich hinter unserem Haus durch Felder und Wiesen schlängelte. Die Natur unterstütze eine innere Kraft, um meine belastende Kindheit zu überleben. Als Jugendliche begann ich mit (christlicher) Meditation. Noch heute wandere ich stunden- oder tagelang, schwimme in Flüssen und Seen und meditiere am Wasser oder im Wald.

Mit 18 verließ ich das Elternhaus auf der Suche nach Glück im damals noch ummauerten Berlin – und landete in einer tiefen Lebenskrise. Diese führte zur Körperpsychotherapie, Meditation und zur Ausbildung in intergrativer Körperpsychotherapie mit 7-tägigem Schweigeretreat (Leitung: Sylvia Wetzel). Dieses buddhistische Meditations-Retreat veränderte mein Leben komplett. Ich begann, täglich zu meditieren. Dann folgten Studium, Familiengründung, Karriere im Management und Umzug in den Süden Deutschlands innerhalb der nächsten 2 Jahrzehnte. Nach einer größeren Krise 2012 widme ich mich ganz meinem Herzensanliegen: Der buddhistischen* Meditations- und Achtsamkeitspraxis. In einem Kurs für Eltern begegnete mir 2012 eine meiner wichtigsten Lehrerinnen, Katharina Martin † die maßgeblich an der Entwicklung der Achtsamkeits-Ausbildungen (Arbor) beteiligt war, die ich in den darauffolgenden Jahren absolvierte (Achtsamkeit und MBSR).

*Theravada

Meditation, die Übung der Achtsamkeit & heilsamen Ausrichtung sind essentielle Bestandteile meines Lebens. Mehrmals jährlich ziehe ich mich für längere Schweigeretreats zurück, nahezu täglich in die Stille des Waldes oder der Berge. Dieser Rückzug, die Meditation und Auseinandersetzung mit der Lehre des Buddha sind lebenswichtig. Das alltägliche Leben in diese Praxis zu integrieren, eine Herausforderung, der ich mich Tag für Tag stelle.

Wichtigste LehrerInnen: Bhante Pasanna, Katharina Martin †, Christiane Wolf, Fred von Allmen

Weitere wichtige LehrerInnen: Sylvia Wetzel, Lienhard Valentin, Stefan Machka, Dörte Westphal, Rainer Künzi, Chris Germer, Saki Santorelli, Jon Kabat-Zinn, Herbert Bohr, Konrad Hoch †